Weihnachtsgedicht "Furchtbar schlimm"

Gedicht zu Weihnachten für Kinder

Text dieses Weihnachtsgedichtes

Vater, Vater, der Weihnachtsmann!
Eben hat er ganz laut geblasen,
viel lauter als der Postwagenmann.
Er ist gleich wieder weiter gegangen,
und hat zwei furchtbar lange Nasen,
die waren ganz mit Eis behangen.

Und die eine war wie ein Schornstein,
und die andre ganz klein wie'n Fliegenbein,
darauf ritten lauter, lauter Engelein,
die hielten eine großmächtige Leine,
und seine Stiefel waren wie deine.
Und an der Leine, da ging ein Herr,
ja wirklich, Vater, wie'n alter Bär,
und die Engelein machten hottehott;
ich glaube, das war der liebe Gott.

Denn er brummte furchtbar mit dem Mund
Ganz furchtbar schlimm; ja wirklich! Und -

"Aber Detta, du schwindelst ja,
das sind ja wieder lauter Lügen!"

Na was schad't denn das, Papa?
Das macht mir doch so viel Vergnügen!

"So? - Na ja."

Über dieses Gedicht

Dieses lustige Weihnachtsgedicht stammt von dem deutschen Dichter Richard Fedor Leopold Dehmel, kurz Richard Dehmel (1863-1920, siehe wikipedia.org)

Weihnachtsgedichte kaufen

Über folgenden Link können Sie Weihnachtsgedichte für Kinder auf CDs, als MP3 oder in Büchern kaufen: www.amazon.de

Schlagwörter

Dieser Artikel ist mit folgenden Schlagwörtern versehen. Klicken Sie auf ein Schlagwort, um weitere relevante Artikel zu sehen:

Wie gefällt Ihnen diese Seite?
(1 Bewertung, durchschnittlich 4.00 von 5)
Nach obenNach oben

Weitere Weihnachtsgedichte

Jetzt herunterladen

Über 300 Kinderlieder-Noten und MP3-Hörbeispiele, PDF-Ausmalbücher mit über 1.200 Ausmalbildern. Jetzt bequem alles auf einmal herunterladen. Klicken Sie hier: