3.2.3 Psychomotorik in Untersuchungsgruppe

Psychomotorik in Untersuchungsgruppe

Bei der Zusammenstellung der psychomotorischen Unterrichtseinheit wurden Aufgaben und Ideen aus der mir zur Verfügung stehenden Literatur übernommen. Einzelne Übungen und Ideen zur Umsetzung der psychomotorischen Unterstützung wurden dank meines Repertoires, auf das ich durch mein Studium und meine eigene Schulzeit zurückgreifen konnte, entwickelt. Zudem wurden einige Arbeitsblätter für die psychomotorische Unterrichtseinheit von mir selbst angefertigt. Der Grundstein für meine Unterrichtslektionen bildete das Buch G-Fipps: Grafomotorische Förderung von Vetter, Amft, Sammann und Kranz (2010). Die Unterrichtslektionen von G-Fipps wurden so umstrukturiert und gekürzt, dass es auf die psychomotorische Unterstützungslektionen der Untersuchungsgruppe abgestimmt war. Die dazugehörenden Arbeitsblätter wurden aufgrund der Umstrukturierung und Kürzung mit den neuen Nummern versehen. Zusätzlich wurden zu den Unterrichtslektionen sowohl kleinere rhythmische Sequenzen in den Unterricht eingebaut als auch psychomotorische unterstützende Hausaufgaben erteilt.

Lektionen
Innerhalb von fünf Wochen wurden insgesamt 11 Unterrichtslektionen durchgeführt. Dabei wurde die erste und die letzte Unterrichtslektion, die zur Verbesserung der psychomotorischen Fähigkeiten dient, von mir gehalten. Die dazwischen liegenden Übungseinheiten wurden von der Klassenlehrperson durchgeführt. Es handelte sich dabei um Übungslektionen, die vor allem in der ganzen Klasse umgesetzt wurden. Einzelne Übungslektionen wurden jedoch nur in Halbklassen anhand von einer Werkstattarbeit durchgeführt. Eine solche Lektion umfasst 50 Minuten.

Rhythmisierende Sequenzen
In der Untersuchungszeitspanne wurden insgesamt dreizehn rhythmisierende Sequenzen durchgeführt. Dabei handelte es sich um kleinere psychomotorische Übungen, die ungefähr fünf Minuten in Anspruch nahmen. Meistens wurden diese rhythmisierenden Übungen zu Beginn eines Schulalltages oder nach der grossen Pause mit den Schülerinnen und Schüler durchgeführt. All diese psychomotorischen Übungen erfolgten durch die Klassenlehrperson.

Hausaufgaben
Innerhalb der fünf Untersuchungswochen erledigten die Kinder neun Hausaufgaben, die zur Verbesserung der psychomotorischen Fähigkeit beitragen sollen. Um dies zu kontrollieren, wurde einerseits ein Elternbrief geschrieben, um die Eltern darauf hinzuweisen, die Kinder bei diesen Hausaufgaben zu kontrollieren. Andererseits wurden all die Arbeitsblätter, welche innerhalb dieser Hausaufgaben zu bearbeiten waren, von der Klassenlehrperson eingesammelt.

Über die Autorin/den Autor
Claudia Bucher schloss 2012 Ihr Lehramt-Studium mit Schwerpunkt Psychomotorik an der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz ab.

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