2 Definitionen Psychomotorik

Definitionen Psychomotorik

2.1 Psychomotorik

2.1.1 Definitionen von Psychomotorik

Psychomotorik ist eine ganzheitliche Entwicklungsförderung, die sich insbesondere auf die Wechselwirkung der kognitiven, emotionalen und sozialen Aspekte eines Kindes bezieht, die durch das Medium Bewegung unterstützt wird (Zimmer, 2009, S. 21-22).

Siegenthaler (2010, S. 11) erklärt den Begriff wie folgt: „Psychomotorik bezieht sich auf die Gesamtheit des geistig-psychischen und des körperlich-motorischen Ausdrucks in Wechselbeziehung von Individuum und Umwelt."
Erwähnenswert ist auch die Definition von Reichenbach (2010, S. 7): „Psychomotorik ist eine Fördermassnahme, die über Bewegungsinhalte die Entwicklung in unterschiedlichen Bereichen (z.B. motorisch, psychisch, emotional, kommunikativ) aufbaut. Psychomotorische Förderung unterstützt Kinder dahingehend, dass diese an sie gestellten Aufgaben und alltäglichen Anforderungen (leichter) bewältigen können."

Unter dem Begriff „Psychomotorik" kann auch „eine Reihe von verschiedenen pädagogisch-therapeutischen Methoden [verstanden werden], die alle von der Möglichkeit ausgehen, motorisch, kognitive, soziale und schulische Lernprozesse und therapeutische Zielsetzung bei Kindern durch eine (systematische) Beeinflussung der Bewegung / Motorik zu fördern" (Eggert & Lütje-Klose, 2005, zitiert nach Reichenbach, 2010, S. 11).

Zusammenfassend wird von Zimmer & Cicurs (1999, S. 33) erläutert, dass der Begriff „Psychomotorik" die funktionelle Einheit psychischer und motorischer Vorgänge wie auch die enge Verknüpfung des Körperlich-Motorischen mit dem Geistig-Seelischen kennzeichnet.

Über die Autorin/den Autor
Claudia Bucher schloss 2012 Ihr Lehramt-Studium mit Schwerpunkt Psychomotorik an der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz ab.

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