Sensorische Integrationstherapie

Sensorische Integrationstherapie

Dieser funktionale Ansatz geht von der gestörten Wahrnehmungsverarbeitung aus. Das autistische Kind muß lernen, mit der Wahrnehmung seiner Umwelt, aber auch seines eigenen Körpers fertig zu werden. Die Wahrnehmung muss in kleinen Schritten geübt werden. Zweck dieser Therapie soll es sein, durch Verknüpfung der einzelnen Sinne eine bessere koordinierte Wahrnehmung des Selbst und der Umwelt zu erfahren, was wiederum Voraussetzung für eine verbesserte wechselseitige Anpassung ist. Das autistische Kind soll befähigt werden, Reize nicht zu isolieren, sondern situationsbezogen aufzunehmen und den Zusammenhang zwischen den verschiedenen Wahrnehmungsformen herzustellen. Da die Sinneseindrücke auf der einen Seite zu schwach (z.B. Druckempfinden) verarbeitet und auf der anderen Seite als (wie Körperkontakt) überempfindlich empfunden werden ist es die Aufgabe dieser Therapie die überfordernden Reize sparsam anzubieten und die anderen zu stimulieren. Einige Kinder öffnen sich durch diese körperwahrnehmungsorientierte Behandlungen der sensorischen Integrationstherapie.

Über die Autorin/den Autor
Alexandra May ist Diplom-Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin (FH). Zusätzlich studierte sie Erwachsenenpädagogik an der Humboldt-Universität zu Berlin.

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