Tiere erraten

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Giftig bin ich nicht.

Kinder beiß ich nicht,

Wurzeln mag ich nicht,

nach Blumen frag ich nicht.

Würmlein und Schnecken,

die lass ich mir schmecken.

Ich sitz' in dunklen Ecken

und bin sehr bescheiden.

Doch keiner kann mich leiden

und das betrübt mich in meinem Sinn.

Kann ich dafür, dass ich häßlich bin?

(Die Kröte)

 

Vorn wie eine Gabel,

in der Mitte wie ein Fass,

hinten wie ein Besen,

was ist das?

(Die Kuh)

 

Schneeweiß der Rock und rot der Strumpf,

bald auf dem Schlot und bald im Sumpf,

bald fern am Nil beim Krokodil,

bald hier am Rhein bei Schaf und Schwein.

Wer mag der Überall wohl sein?

(Der Storch)

 

Ich weiß ein kleines grünes Haus,

ein Tier mit Hörnern schaut heraus,

das nimmt bei jedem Schritt und Tritt

sein Häuschen auf dem Rücken mit.

(Die Schnecke)

 

Es ringelt sich,

es kringelt sich,

es dreht sich ein

im Sonnenschein.

Was mag das für ein Schlauch nur sein?
(Die Schlange)

 

Bum, bum, bum,

wer stampft da herum?

Ein dicker Bauch,

ein langer Schlauch,

den Herrn,

den kennt ihr sicher auch.

(Der Bär)

 

(Zusammenschnitt aus: Neue Wege der Sprachförderung, Teil 4)

 

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