Wahrnehmungsstörung
Samstag, den 18. Oktober 2008 um 13:14 Uhr
Definition
In den Lehrbüchern gibt es verschiedene Definitionen über den Begriff "Wahrnehmung". Die Schwerpunkte liegen auf:
- dem Aspekt der Aufnahme von Informationen
- oder auf deren Verarbeitung,
- oder auf beiden Aspekten.
Eine Definition von "Wahrnehmung": „Wahrnehmung beschreibt alle Prozesse, sowie das Ergebnis der Informationsgewinnung und -verarbeitung von Sinneseinflüssen (Reizen) aus der Umwelt und dem Körperinneren” (Hermann Hobmair; Psychologie; Köln 1997; S.83).
Die Wahrnehmungsverarbeitung
Die ankommenden Umweltreize werden von den Sinnesrezeptoren aufgenommen. Diese werden in elektrische Impulse umgewandelt. Die afferenten Nervenbahnen leiten die elektrischen Impulse weiter zum Gehirn. Die Impulse werden dort weiter verarbeitet. Das Gehirn sendet über die efferenten Nervenbahnen die verarbeiteten Informationen an die verschiedensten Affektoren (Muskeln), welche darauf hin eine motorische Reaktion auslösen. Im Gehirn werden die Informationen gespeichert, verarbeitet und verglichen mit bereits gespeichertem Wissen.
Störung der Wahrnehmung
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Diese Sinneseindrücke wirken auf jeden Menschen verschieden. Die Reaktion kann angenehm oder ablehnend sein. Die Sinnesorgane, insbesondere die Basissinne, müssen gut miteinander verknüpft sein, damit sich ein Kind kognitiv weierentwickeln kann.
Kinder bzw. Jugendliche mit Wahrnehmungsstörungen haben damit im Alltag mitunter ernsthafte Probleme, die sie nicht alleine lösen können. Kinder mit Wahrnehmungsstörungen erfahren ihre Umwelt verzerrt, da sie in der Wahrnehmung beeinträchtigt sind. Der Heilpädagoge unterstützt das Kind bei der Verknüpfung von sensorischen Erfahrungen.
Heilpädagogen fördern das Kind in folgenden Wahrnehmungsbereichen: taktile, kinesthetische, vestibuläre, visuelle und auditive Wahrnehmung.
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